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Chamenei wirft Westen “Arroganz” vor

Teheran (AFP) Irans geistliches Oberhaupts Ayatollah Ali Chamenei sieht sein Land vom Westen in die Enge gedrängt. “Die Herausforderung von außen, vor welcher der Iran steht, ist das Schüren von Problemen durch weltweite Arroganz”, sagte Chamenei am Mittwoch in einer vom Staatsfernsehen übertragenen Ansprache anlässlich des 25. Todestags des Gründers der Islamischen Republik, Ayatollah Khomeini. Namentlich nannte er in der Rede vor dem Schrein Khomeinis südlich der Hauptstadt Teheran die USA.

“Wir müssen die Hindernisse auf dem vom Imam eingeschlagenen Weg begreifen”, sagte Chamenei mit Blick auf den Staatsgründer weiter. Die USA versuchten beständig, “Zerwürfnisse” zwischen politischen Anführern herbeizuführen, ergänzte das geistliche Oberhaupt, das die politische Richtung des Irans maßgeblich bestimmt. Einen militärischen Angriff habe der Iran aber nicht zu fürchten. Neue Einsätze hätten für die USA angesichts ihrer Verluste im Irak und in Afghanistan “keine Priorität”.

Zwischen den USA und dem Iran standen die Zeichen in den vergangenen Monaten auf Annäherung. Dazu trugen der Amtsantritt des als gemäßigt geltenden iranischen Präsidenten Hassan Ruhani im vergangenen August und Fortschritte im Streit über das Atomprogramm des Landes bei. Weder auf die diplomatischen Bemühungen zur Beilegung der Streitigkeiten mit dem Westen noch auf die Atomverhandlungen ging Chamenei am Mittwoch aber ein. Mit einem Angriff auf den Iran hatte Israel mehrfach gedroht.

 

 

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