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Iran ist das gastfreundlichste Land

Iran / Helena Henneken

Zwei Monate lang reiste Helena Henneken allein durch Iran. 80 Einladungen, 390 Gläser Tee und 28 Gastgeschenke später ist sie fasziniert von dem Land. Im Interview erzählt sie von strikten Regeln und Nächten im Frauenmatratzenlager.

Die Hamburgerin Helena Henneken hat sich im Frühjahr 2013 allein zu einer zweimonatigen Reise nach Iran aufgemacht. “Ausgerechnet Iran?”, fragten ihre deutschen Freunde verständnislos. Doch Henneken wollte unbedingt die Menschen in dem Land kennenlernen, die in der westlichen Wahrnehmung hinter den politischen Schlagzeilen verschwinden. Aus Hennekens Reisenotizen ist nun das Buch “They would rock” geworden.

Hennekens Reiseroute: Quer durchs Land in 59 Tagen. Start war die Großstadt Shiraz im Südiran. Im Laufe der Reise bekam die Deutsche über 80 Einladungen von den gastfreundlichen Iranern.

Die Hauptstadt Teheran war der sechste Stopp auf ihrer Reise. Auch allein als Frau fühlte sich Henneken in der 15-Millionen-Einwohnerstadt sicher – wie während der gesamten Reise: “Ich habe mich nie unwohl gefühlt.”

Eine Auswahl der 28 Gastgeschenke, die Helena Henneken während ihrer Reise auf keinen Fall ablehnen konnte. “Das Konzept ‘Gastgeschenk’ ist umgedreht zu unserem: Der Gast wird beschenkt, nicht der Gastgeber”, sagt die Hamburgerin. Die Souvenirs hütet sie wie Schätze.

Zwar gibt es in Iran keine Backpacker-Infrastruktur, aber die Fortbewegung per Sammeltaxis und Überlandbussen klappte prima.

Iran / Helena Henneken

Im Nachtzug von Mashhad nach Teheran teilen sich Frauen und Männer ein Abteil. Die Logik, wann Frauen und Männer sich voneinander getrennt aufzuhalten haben, hat Henneken immer noch nicht ganz durchschaut.

Quelle spiegel

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