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Traditioneller Sport – varzesh bastani

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Der Sport im Iran hat eine lange Tradition, die auf die Zeit nach der Islamisierung durch die Araber zurückgeht.

Es handelt sich um rituelle athletische Übungen, die in den  “Häusern des Kraftes” (Englisch”House of Strength”) stattfinden.

Sie beginnen mit einem schnellen Drehtanz um die eigene Achse und dann geht es in weiter mit Kraft- und Geschicklichkeitsübungen, dazu gehören Liegestütze auf einem Stützbrett (bis 1000 mal pro Übungseinheit), Schwingen und Werfen von Keulen aus Walnussholz  die 40-60 kg schwer sind, Stemmen von 50-130 kg schweren Holzschilden aus der Rückenlage und Hinundherschwingen von schweren eisernen Rasseln in der Form eines Bogens über dem Kopf. Zum Schluss findet oft ein Ringkampf statt.

Die einzelnen Übungen werden in ihrem Rhythmus und wechselndem Tempo vom Rezitator (Morsched) gelenkt, der Verse aus Firdausis Shahname und religiöse Texte in gesangsähnlicher Form rezitiert, dazu Trommel und eine Glocke schlägt. Die Athleten (Pahlawan) führen ihre Übungen in einem relativ kleinen, vertieften Rund (Go’d = Grube) aus. Die Bewerber müssen verschiedene Stufen durchlaufen, ehe sie vom Novien zum Pahlawan aufsteigen. Die Pahlawan sind  mit reichbestickten Lederhosen bekleidet. Verschiedene historische Strömungen verbinden sich hier zu einem geistig, moralisch und religiös bestimmten Ritual.

Diese Sportart des Irans trainiert vorallem die innere Stärke!

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Atashkadeh